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22/11/2024

Viele Reisende nutzen das eigene Auto, wenn es Richtung Süden in den Sommerurlaub nach Italien geht. Dabei treffen Sie in Österreich und Italien auf Mautsysteme. Während Italien ein ticketbasiertes Mautsystem betreibt, setzt die Alpenrepublik auf eine Vignette.
Für beide Länder gibt es sowohl klassische als auch elektronische Varianten sowie Optionen wie das Bip&Go-System. Sie haben die Wahl, ob Sie jeweils anhalten und die Maut bezahlen, oder sich mit einem elektronischen System eine automatische Schrankenöffnung wie auf den Autobahnen in Italien ermöglichen.
In Italien haben Sie mehrere Optionen, die anfallende Maut zu zahlen. Zunächst gibt es die Möglichkeit, eine Mautkarte zu ziehen. Dafür existieren auf den Autobahnen Mautstationen, die sich am Anfang und Ende von Mautstrecken sowie an Abfahrten finden. Hierbei wird zwischen offenen und geschlossenen Systemen unterschieden.
In geschlossenen Systemen bestimmt die Länge der gefahrenen Strecke die Höhe der Maut. Bei offenen Systemen erfolgt eine pauschale Berechnung der Maut. Aus diesem Grund gibt es hier auch nur eine Mautstation, entweder bei der Auffahrt oder am Ende der Mautstrecke.
Dieses offene Mautsystem ist selten und kommt beispielsweise auf der A8 von Varese nach Mailand oder der A9 von Como nach Mailand zum Einsatz. Auf der A8 beträgt die pauschale Maut 3,00 Euro für einen klassischen Pkw. An den Mautstationen zahlen Sie in bar, per Kreditkarte oder mit Telepass-Systemen wie von Bip&Go.
Bip&Go, Partner von Telepass, bietet ebenfalls eine praktische Möglichkeit, die Maut in Italien zu bezahlen. Mit dem Telepass-System und einer On-Board-Unit wird die Mautstrecke automatisch erkannt, sobald das Fahrzeug diese befährt, und die Strecke wird automatisch protokolliert. Dank dieser Partnerschaft erfolgt die Abrechnung zentralisiert und vereinfacht über den Bankeinzug oder die mit dem Bip&Go-Konto verknüpfte Kreditkarte.
Ebenfalls eine Möglichkeit, die Maut zu zahlen, ist über das System von Bip&Go. Die Bip&Go Telemaut ist ein französisches System für die Maut, funktioniert aber auch in anderen Ländern wie Italien. Sie befestigen anschließend den Telemaut-Badge im Fahrzeug und können dann die elektronische Maut in Italien nutzen. Praktisch ist dies besonders, wenn Sie öfter in Frankreich, Italien oder auch Spanien unterwegs sind.
Auf italienischen Autobahnen erkennen Sie anhand der farblichen Kennzeichnung, für welches System die jeweilige Spur vorgesehen ist. Die weißen Spuren kennzeichnen Mautstationen, an denen Sie bar bezahlen, während die blauen Spuren für Zahlungen mit der Kreditkarte gedacht sind.
In Italien gibt es keine einheitliche Maut. Vielmehr hängt die Höhe der Mautgebühren von der Strecke sowie dem Fahrzeugtyp ab. Auf einer Fahrt von Mailand nach Rom über die mautpflichtige A1 entstehen mit einem Pkw Mautgebühren von rund 50 Euro.
In anderen Regionen fallen andere Mautgebühren an. So ist auf der Brennerautobahn in Südtirol pro Kilometer eine höhere Maut fällig. Die italienischen Autobahnen unterteilen sich in mehrere Streckenabschnitte, die Sie an den Mautstationen erkennen.
Dabei gibt es fünf Klassen, in die Fahrzeuge eingeteilt werden. Pkw mit einer Höhe an der Vorderachse von unter 1,3 Metern sowie Motorräder gehören in die Klasse 1 und zahlen die niedrigste Maut. Ab einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen und bei Gespannen ab drei Achsen steigen die Mautgebühren.
In Italien kommt ein ticketbasiertes Mautsystem zum Einsatz. Dieses Ticket benötigen Sie bei der Bezahlung, sofern Sie nicht mit einer Bip&Go Mautbox oder einer anderen Lösung an der Telemaut teilnehmen. Wer das Einfahrtticket verliert, muss bei der Ausfahrt die Maut für die komplette Strecke entrichten oder glaubhaft nachweisen, dass er zu einem späteren Zeitpunkt auf die Autobahn aufgefahren ist.
Auf einigen Strecken gibt es zudem ein Free-Flow-System. Hierbei erkennen Kameras die Kennzeichen und es gibt keine klassischen Mautstationen mehr. Das ist auf der A33 bei Asti sowie den Autobahnen A36, A59 und A60 der Fall. Die Zahlung gelingt per Kreditkarte oder bar und ist auch mit dem Bip&Go-System möglich.
Vor Fahrtbeginn können Sie über die Webseite der Autostrade per l’Italia die Mautgebühren kalkulieren. Bei der Planung lassen sich die Strecke sowie der Fahrzeugtyp auswählen. Damit wissen Sie vorab, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.