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21/06/2019

Urlaub mit dem Wohnmobil ist derzeit schwer im Trend. Freude, Freiheit, Abenteuer! Doch es gibt ein paar Dinge, die man bedenken sollte, bevor man die Reise antritt: Für welchen Wohnmobil-Typ kann man die Mautbox nutzen? Und darf man mit dem Wohnmobil überall stehen bleiben? Hier findet ihr Antworten auf viele Fragen sowie praktische Tipps für einen unbeschwerten Camping-Urlaub.
Wenn ihr genug Zeit habt, dann ist es natürlich die absolute joie-de-vivre, wenn ihr über Landstraßen touren könnt. Doch möchtet ihr so schnell wie möglich ans Ziel und dabei die autoroute in Frankreich oder die autopistas in Spanien nehmen, dann könnt ihr mit einer Mautbox viel Zeit sparen. Und die gibt es auch für Wohnmobile, sofern sie nicht höher als 3 Meter und nicht schwerer als 3,5 Tonnen sind. Dann fallt ihr mit euren Camper höchstwahrscheinlich in Klasse 2.
Ja, das ist möglich, sofern ihr die Standards für Klasse 1 oder Klasse 2 erfüllt. Hier folgt eine praktische Übersicht diverser Varianten, die euch schnell Klarheit verschafft.

Die Zugangswege für Mautbox-Besitzer (ausgewiesen mit einem T und „Reservé“) gibt es in 2 Varianten: Spuren für Fahrzeuge mit max. 2 Metern Höhe (in der Regel links) und solche ohne Höhenbegrenzung (meist rechts). Weiterhin gibt es bei den größeren péages „Sans arrêt-30 km/h-Spuren“, auf denen ihr nicht stoppen müsst, wenn ihr eine elektronische Mautbox dabei habt. Ihr könnt einfach im Schritttempo durchfahren; doch achtet hier unbedingt auf die Höhenbegrenzung.
Dann bleibt euch nichts anderes übrig, als bei den allgemeinen Zufahrtschranken eine Karte zu ziehen und – an den dafür ausgewiesenen Portalen – direkt mit Bargeld oder Kreditkarte (CB) zu bezahlen.
Prinzipiell darf man überall übernachten, wo man auch parken darf - und das bis zu 7 Nächte. Doch natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. So kann beispielsweise die Gemeinde das Übernachten untersagen (achtet daher auf die Schilder). Außerdem ist das Campen in Natur- und Wasserschutzgebieten, am Strand sowie in einem Umkreis von 500 Metern rund um Monumente verboten. Auf einem Privatgelände braucht ihr die Erlaubnis des Eigentümers. Auf den Autobahnraststätten dürft ihr maximal 24 Stunden stehenbleiben. Zum Glück gibt es in Frankreich eine große Auswahl an speziellen Camping- bzw. Parkplätzen, auf denen ihr Wasserversorgung und/oder Duschräume findet.
Jawohl, es gibt wieder einen neuen Trend: Gamping! Nicht zu verwechseln mit Glamping! Gamping ist eine Zusammensetzung aus garden und camping, was bedeutet, dass ihr im Garten einer Privatperson campen könnt. Auf der Website von homecamper.com könnt ihr euer Reiseziel eintragen und erhaltet dann eine Übersicht aller verfügbaren Plätze. Wir finden das eine prima Idee!

Na klar! Vor allem wenn ihr vorhabt, mit dem Wohnmobil durch Paris oder andere große Städte zu fahren. Die Umweltplakette ist nämlich der Beweis dafür, dass ein Fahrzeug bestimmte Emissionsgrenzwerte nicht überschreitet; seit 2016 ist das Mitführen der Vignette in diversen Umweltzonen Frankreichs ein Muss. Älteren, umweltbelastenden Fahrzeugen wird der Zugang verwehrt. Inzwischen haben sich sogar einige französische Departments zur „vorübergehenden Umweltzone“ erklärt. Das bedeutet, dass in Zeiten extremer Luftverschmutzung die Plakette mitgeführt werden muss.
Wichtig: Wurde euer Diesel-Camper vor 1997 gebaut, dann erhaltet ihr KEINE Umweltplakette! Für Paris ist 2000 dasjenige Baujahr, das nicht überschritten werden darf. Weitere Infos über Umweltzonen, die Kosten für die Umweltplakette und wie ihr sie bestellen könnt, lest ihr in diesem praktischen Artikel: Brauche ich in Frankreich eine Umweltplakette?
Weitere Fragen und Antworten zum Thema Wohnmobil-Urlaub findet ihr auf unserer Hilfe- Seite